Du kennst das. Schaltest du die Nachrichten ein, wirst du informiert, wie mies die Welt ist. Im Gespräch kann dein Gegenüber dir 20 Komplimente machen – sobald er dich einmal kritisiert, bleibt meist nur Letzteres hängen. Wir Menschen sind richtig gut darin, unseren Fokus auf das Negative zu richten. Besonders, wenn wir sowieso durch eine schwierige oder herausfordernde Phase gehen. Umso wichtiger, dass du ein Gegengewicht schaffst und dir deine Freude, Leichtigkeit und Hoffnung bewahrst. In diesem Artikel teile ich mit dir 10 positive Gedanken, mit denen dir das gelingt.

Ich weiß natürlich, dass es alles andere als leicht ist, sich auf positive Gedanken zu fokussieren. Besonders, wenn du gerade mitten im Stress oder in einer Krise steckst oder um dich herum nur Schlechtes zu passieren scheint. Die ständige Aufforderung „Denk doch mal positiv“ kann einem ganz schnell auf den Zeiger gehen, oder?

Tatsächlich sind aber gerade positive Gedanken ein wichtiger Schlüssel dafür, deinen Stress zu bewältigen, deine negativen Gefühle abzumildern, deinen Zielen näherzukommen und deine Leichtigkeit und Lebensfreude im Alltag zu stärken. Warum das so ist, erkläre ich dir in diesem Artikel. Dort erfährst du auch, wie du mit Hilfe von positiven Emotionen auch dann noch optimistisch bleibst, wenn alles mies läuft oder stressig ist.

Hier und heute will ich mit dir gleich zur Sache kommen. Statt dir einfach nur zu erzählen, dass du dich auf positive Gedanken fokussieren sollst, habe ich 10 ganz konkrete und hilfreiche Gedanken für dich vorbereitet, mit denen du dir Glücksgefühle in deinen Alltag holst. Ganz egal, ob es gerade ganz okay läuft oder du das Gefühl hast, die Hölle würde über dir zusammenbrechen.

1. Die Verantwortung für dein Glück liegt ganz allein bei dir

Du kannst dein Leben lang darauf warten, dass irgendjemand auftaucht und deine Probleme löst, dir einen Sinn im Leben gibt und dich mit Glück und Zufriedenheit erfüllt. Spoiler: Das wird nicht passieren.

Niemand kann diese Dinge für dich tun. Niemand außer du selbst.

Das ist wahrscheinlich der allerwichtigste Impuls, den ich dir heute mitgeben werde.

Meiner Meinung nach hat Glück nämlich ganz viel damit zu tun, dass du dein Leben selbstbestimmt führst. Das Schicksal kann dir jede Menge Mist vor die Füße werfen. Menschen können dich enttäuschen oder verletzen. Am Ende entscheidest du allein, wie du damit umgehst.

Dir diese Erkenntnis einzugestehen und sie wirklich zu verinnerlichen, erfordert Mut. Sie bedeutet, dass du Verantwortung für dich und dein Leben übernehmen musst. Das kann angsteinflößend sein. Im Gegenzug bekommst du dafür aber auch ein Geschenk von unzählbarem Wert: Freiheit.

Freiheit, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Und es genau so zu gestalten, wie du es dir wünschst.

„The secret of happiness is freedom, and the secret of freedom is courage” – Thucydides

2. Jede Krise geht vorüber

Mit welchen Herausforderungen du auch gerade zu kämpfen hast, mach dir eines bewusst: Es wird auch wieder besser.

Auch, wenn es dir vielleicht manchmal so vorkommt – nicht alles im Leben ist schlecht. Wenn es gerade nicht so gut läuft, steck den Kopf nicht in den Sand. Du kannst dir sicher sein, dass dir bald wieder etwas Gutes widerfahren wird.

Mit diesem Gedanken verschiebst du deinen Fokus weg von Negativität und Hoffnungslosigkeit. Er hilft dir, auch in schweren Zeiten weiterzumachen und das Licht am Ende des Tunnels zu suchen.

„In three words I can sum up everything I’ve learned about life: it goes on.“ – Robert Frost

3. Du bist einzigartig und gut so, wie du bist

Halte einen Moment inne und mach dir klar: Es gibt niemanden auf dieser ganzen weiten Welt, der so ist wie du. Du bist einmalig.

Wie großartig ist es, dass du mit den Fähigkeiten geboren wurdest, eigenständig zu denken, Probleme zu lösen, die schwersten Zeiten zu überstehen, Neues zu erschaffen und Großes zu erreichen? Und sicher hast du jede Menge Talente und Stärken, die dich auszeichnen. (Wenn du herausfinden willst, wo deine persönlichen Stärken und Ressourcen liegen, lies diesen Artikel).

Lass dir niemals von irgendjemandem einreden, dass du nicht gut genug oder wertlos wärst. Auch nicht von deinem eigenen, inneren Kritiker. Du bist wundervoll.

Statt dich also ständig mit den Dingen aufzuhalten, die du nicht kannst, fokussiere dich lieber darauf, worin du gut bist. Das macht dich nicht nur glücklicher, sondern auch erfolgreicher.

4. Alles, was dir passiert, ist eine Chance zum Lernen und Wachsen.

Franklin D. Roosevelt, der 32. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hat einmal gesagt, eine ruhige See habe noch nie einen talentierten Seefahrer hervorgebracht. Damit hatte er wahrscheinlich nicht ganz Unrecht.

Denn schwierige Zeiten, Herausforderungen und Rückschläge bieten dir besondere Chancen, um zu wachsen und dich weiterzuentwickeln.

Leider werden sie von den wenigsten Menschen genutzt. Verständlicherweise versuchen wir häufig, die dunkleren Kapitel unseres Lebens hinter uns zu lassen und möglichst schnell zu vergessen.

Das ist der einfachere und weniger schmerzvolle Weg – aber auf lange Sicht nicht unbedingt der sinnvollere.

Wenn du beginnst, in diesen Situationen aktiv nach Lernaufgaben zu suchen und dir die Zeit nimmst, sie zu analysieren und an ihnen zu wachsen, wirst du als stärkere und klügere Person daraus hervorgehen.

Außerdem wird es dir damit leichter fallen, negative Gefühle wie Selbstmitleid und Ärger loszulassen.

5. Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere

Neigt sich ein Kapitel deines Lebens dem Ende zu, zum Beispiel weil eines deiner Projekte gescheitert ist, du deinen Job verlierst oder ein geliebter Mensch dein Leben verlässt, fühlt sich das manchmal an, als würde eine Welt zusammenbrechen. Vielleicht grübelst du tagelang, warum sich diese Tür für dich verschlossen hat, dir das passiert oder warum du bestimmte Gelegenheiten verpasst hast.

Du könntest es aber auch einfach mal anders sehen: Diese Veränderung, dieser Abschluss eines Abschnitts in deinem Leben, bietet dir eine Gelegenheit, neue Abenteuer zu erleben und die neuen Möglichkeiten zu erkunden, die sich dadurch vor dir eröffnen.

Lass die alte Tür hinter dir und nimm die Erfahrungen mit, die du gesammelt hast. Du kannst sie nutzen, um zuversichtlich und optimistisch auf das zu blicken, was dir die Zukunft bringen wird.

6. Du wirst geliebt

Wenn du dich einsam oder niedergeschlagen fühlst, erinnere dich daran, dass es auf dieser Welt Menschen gibt, die dich lieben.

Ich bin mir sicher, es gibt jemanden in deinem Leben, der an dich denkt, dem du wichtig bist und der sich nur das Beste für dich wünscht.

Du bist nicht allein.

Denke einen Moment an deine Liebsten und lass dich von dem Gefühl der Wärme und des Glücks umarmen, dass sich beim Gedanken an sie in dir ausbreitet.

7. „Ich bin dankbar für…“

Wir haben ja schon festgestellt, dass Menschen sehr häufig dazu neigen, in ihrem Alltag das Negative in den Vordergrund zu stellen.

  • Wahrscheinlich konzentrierst auch du dich darauf, was gerade alles schlecht läuft, was du nicht hinkriegst und was dir fehlt oder anders sein müsste.
  • Dabei passiert es schnell, dass du die schönen Seiten und Geschenke des Lebens übersiehst oder als selbstverständlich wahrnimmst.

Aber lass mich dir eines versichern: Kaum etwas sorgt so zuverlässig für Leichtigkeit und Lebensfreude wie ehrliche und aufrichtige Dankbarkeit. Wenn du sie trainierst, indem du ihr in deinem Alltag mehr Zeit und Raum gibst, wirst du schon bald merken, wie dein Glückslevel nach oben schießt.

Gerade, weil Dankbarkeit so eine Riesensache ist, habe ich ihr einen eigenen Artikel gewidmet. Darin erfährst du unter anderem, warum es sogar wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Dankbarkeit eine echte Superkraft für dich und dein Wohlbefinden ist. Außerdem bekommst du zwei konkrete Übungen an die Hand, mit denen du Dankbarkeit in deinem Alltag kultivierst.

8. Das Hier und Jetzt ist das, was wirklich zählt.

Wir verbringen viel zu viel Zeit damit, über Vergangenes zu grübeln und uns Sorgen über die Zukunft zu machen. Da ist es kein Wunder, dass es uns nicht gelingt, in der Gegenwart glücklich zu sein und das Leben als ein gutes Leben zu erleben.

Aber weißt du was? Die Vergangenheit und die Zukunft spielen im Grunde nur die zweite Geige.

Natürlich hat deine Vergangenheit dich als Menschen geprägt. Und wenn du dich mit ihr auseinandersetzt und aus ihr lernst, kannst du vieles aus ihr ziehen. Genauso hat auch das, was vor dir liegt, einen Einfluss auf dein Leben – nämlich dann, wenn du dir Ziele setzt und deinen Träumen folgst.

Positiv und produktiv ist dieser Einfluss von Vergangenheit und Zukunft aber nur, wenn er dazu führt, dass du dein Leben im Hier und Jetzt bewusst gestaltest.

Wenn du vergangene Erfahrungen nutzt, um die Gegenwart voll auszukosten. Das Beste aus ihr machst, indem du dich auf deine Ziele und Wünsche fokussierst. Und wenn du eben nicht die eintausendste Runde im Gedankenkarussell mitfährst, sondern im jetzigen Moment voll anwesend und da bist. Das hat ganz viel mit Achtsamkeit zu tun. Schau gerne in diesen Artikel rein, wenn du mehr darüber erfahren willst.

Fakt ist: Nur indem du das Hier und Jetzt bewusst lebst und gestaltest, kannst du dein Leben wirklich genießen – und damit das Fundament für eine glückliche und positive Zukunft schaffen.

9. Tu, was du liebst

Spaß, Hobbies, Leidenschaften – all das kann im vollgepackten Alltag schnell mal zu kurz kommen.

Aber gerade diese Dinge, die dein Herz leichter machen und dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, bei denen du dich fallen lassen und dich frei und unbeschwert fühlen kannst, sind unfassbar wichtig für dein Glückslevel.

Das gilt natürlich immer. Ganz besonders aber gilt es in Phasen, in denen du sehr gestresst bist und eigentlich sagen würdest: „Ich hab jetzt keine Zeit dafür“. Das ist ein glasklares Anzeichen dafür, dass du dir gerade dann Zeit für diese Dinge nehmen solltest.

So viel Zeit wie möglich. Und noch mehr.

10. Vergleiche dich nie mit anderen, sondern nur mit dir selbst

Es gibt kaum etwas, was so schädlich für dein Wohlbefinden und deine Zufriedenheit ist, wie die ständigen Vergleiche mit anderen. Das Problem mit Vergleichen ist nämlich, dass sie dir gegenüber fast immer unfair sind.

Meistens vergleichst du nämlich deine eigenen Schwächen mit den Stärken eines anderen. Das ist so, als würdest du mit einer Axt Haare schneiden oder mit einer Schere Bäume fällen wollen. Du kannst logischerweise nur verlieren.

Natürlich wird es immer jemanden geben, der attraktiver, klüger, erfolgreicher, witziger, mutiger oder selbstbewusster ist als du. Nur weil deine Stärken woanders liegen, heißt das nicht, dass du schlechter bist oder keine hast.

Statt dich durch den ständigen gedanklichen Wettstreit mit anderen herunterziehen zu lassen, vergleiche dich lieber mit dir selbst.

Mach dir klar, welche Fortschritte du im Vergleich zu deinem Vergangenheits-Ich gemacht, welche Erfolge du erzielt und welche Lektionen du gelernt hast. So lässt du dich nicht mehr von den Errungenschaften anderer entmutigen, sondern erkennst deine eigenen, großartigen Leistungen und Wachstumsschritte.

Vertrau mir: Das macht dich garantiert glücklicher.

Und wenn sich dann doch mal negative Emotionen in dir ausbreiten, wenn du auf die Erfolge anderer schaust oder einen persönlichen Misserfolg erlebt hast, versuche nicht, sie zu verdrängen. Nimm sie wahr und finde heraus, was diese Gefühle dir sagen wollen. Denn auch negative Emotionen spielen eine wichtige Rolle für dein glückliches und erfülltes Leben. Warum das so ist, zeige ich dir hier.

Du bist dran

Ich würde unglaublich gern deine Gedanken zu diesem Thema lesen.

Deshalb habe ich heute zwei Fragen an dich, die du sehr gerne in den Kommentaren unter dem Beitrag beantworten kannst:

  1. Was sind positive Gedanken, die dir helfen, wenn du dich gestresst oder niedergeschlagen fühlst?
  2. Anknüpfend an Punkt 10: Was fällt dir auf, wenn du dich heute mit deinem Vergangenheits-Ich vergleichst? Worin bist du besser geworden? Was hast du dazugelernt? Inwieweit bist du deinen Zielen nähergekommen?

 

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