anderen vergeben

Wahrscheinlich gab es auch in deinem Leben Momente, in denen dich jemand verletzt hat. In denen dir etwas passiert ist, das schrecklich war. Dir körperlich oder seelisch Leid zugefügt wurde. Vielleicht willst du verzeihen, aber weißt nicht, wie? Möglicherweise ist dein Impuls auch: das war so schlimm, das kann ich ihm oder ihr nicht verzeihen.

Verzeihen ist wichtig. Um dich selbst zu befreien. Denn solange du an Schuldzuweisungen und Vorwürfen festhältst, schadest du dir selbst am meisten.

Für mich bringt es dieses Zitat von Buddha auf den Punkt:

An Ärger festhalten ist wie wenn du ein glühendes Stück Kohle festhältst mit der Absicht, es nach jemandem zu werfen – derjenige, der sich dabei verbrennt, bist du selbst.

Im Klartext: du glaubst vielleicht, dass du dem anderen eine „Last“ nimmst oder das zugefügte Leid negierst, wenn du ihm oder ihr vergibst. Vergebung leugnet nicht den zugefügten Schmerz. Aber es lindert das Leid – und zwar deines.

Vergebung verändert nicht deine Vergangenheit, aber sie bereichert deine Gegenwart und deine Zukunft

Denn wenn du durch Groll, Ärger oder Nicht-Vergebung dafür sorgst, dass du das Schreckliche wieder und wieder durchlebst, ihm Macht gibst, wirst du im Hier und Jetzt niemals Glück und Erfüllung finden.

Wenn du lernst, zu vergeben und zu verzeihen, findest du inneren Ruhe und Frieden.

Ich möchte dir deshalb in diesem Artikel ein wundervolles hawaiianisches Vergebungsritual vorstellen, mit dem du selbst jahrelange Verstrickungen und Konflikte auflösen kannst. Du wirst verstehen, dass Vergeben sehr viel mit Annehmen zu tun hat. Außerdem wirst du mithilfe von vier kraftvollen Sätzen die Kunst erlernen, vergeben und inneren Frieden zu finden.

Bevor ich dir die Wunderwaffe zeige, möchte ich dich wissen lassen, wie ich auf dieses Ritual gestoßen bin. Du weißt ja bereits, dass ich auf jede Form von Ritualen stehe und dass ich zutiefst von deren Kraft überzeugt bin. Denn sie helfen dir, bestimmte Verhaltensweisen einzuüben und sie zu verselbstständigen.

Da wir es in Deutschland bzw. allgemein in den westlichen Kulturkreisen nicht so sehr mit Vergebung haben, lohnt es sich, über den Tellerrand hinauszublicken. Und da es mir die hawaiianischen Lebensphilosophie total angetan hat (ich kam über eine Freundin damit in Kontakt), hab ich mich gleich mal auf die Suche gemacht. Denn ich weiß, wie wichtig Vergeben, Verzeihen und Loslassen für dein Lebensglück sind.

Tadaaaa, wie ich es mir schon gedacht habe, bin ich fündig geworden. Bevor ich dir mein Fundstück vorstelle, möchte ich mit dir in die hawaiianische Kunst zu leben eintauchen.

Die Aloha-Lebensphilosophie & Weisheitslehre

Hawaii bietet nicht nur endlos weiße Sandstrände mit Wellen zum Surfen, traumhafte Buchten, sattgrüne Bambuswälder, rauschende Wasserfälle und erkaltete Vulkane. Neben all diesen Naturwundern ist es die tief verankerte und spürbare Lebensphilosophie, die deine Seele dort singen lässt.

Vielleicht hast du schon mal was von der Huna-Philosophie gehört? Sehr sicher aber vom bekannten Aloha, welches das Kernstück des hawaiianischen Miteinanders ist.

Aber was bedeutet Aloha eigentlich?

Es hat einen weitaus tieferen Sinn als unser Begrüßungswort „Hallo“. Es lässt sich viel eher als ein Lebensgefühl beschreiben, eine Geisteshaltung, mit der man dort andere Menschen behandelt.

Aloha heißt so viel wie bedingungsloses Wohlwollen, Liebe und Mitgefühl Fremden gegenüber. Es steht für Großzügigkeit und lässt dich das Gute in jedem von uns sehen.

Seit dem Jahre 1986 ist es sogar im hawaiinischen Gesetz verankert. Hier ist ein kleiner Auszug davon:

Aloha Spirit ist die Gleichstellung von Geist (mind) und Herz in einer Person. Aloha bedeutet gegenseitige Rücksicht, Warmherzigkeit weitet sich in bedingungslose Fürsorge aus.

Aloha ist die Essenz in Beziehungen, in der jeder Mensch für jeden wichtig ist und ebenso für die kollektive Existenz.

Aloha heißt, das zu hören, was nicht gesagt wurde, das zu sehen was nicht gesehen werden kann und das was nicht gewusst werden kann, zu wissen…“

Klingt anspruchsvoll, nicht wahr? Gleichzeitig aber auch unheimlich schön!

Falls du mehr über die hawaiianische Tradition, Lehre und deren Lebensprinzipien erfahren möchtest, vor allem aber aktiv werden willst, kann ich dir dieses Buch hier empfehlen. Darin enthalten ist ein Schritt-für-Schritt Trainingsprogramm, das auf dem Urwissen der Hawaiianer basiert und deine Lebensqualität anhebt.

Die Hawaiianer glauben an eine tiefe Verbundenheit zwischen allen Lebewesen auf der Erde

Aloha zu leben hat niemals nur mit dir zu tun. Es schließt die Natur und alle Menschen auf der Welt mit ein. Unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden.

Trotzdem geht in erster Linie um dich als Individuum: Indem du dafür sorgst, dass es dir gut geht, kümmerst du dich automatisch um alle anderen.

Die Lebensphilosophie zielt darauf ab, dass jeder in der Lage ist, sein Leben voller Liebe, Respekt und Leichtigkeit selbst zu gestalten. Um dadurch von innen nach außen eine bessere Welt zu erschaffen.

Damit das allerdings möglich wird, ist Vergebung ein zentraler Bestandteil. Denn du befreist dich dadurch von etwas, das dich von Freundlichkeit, Wohlwollen und bedingungsloser Liebe abhält.

Um die heilsame Wirkung der Vergebung zu nutzen, haben die Einwohner Hawaiis das wunderbare Ho’oponopono-Ritual vor langer Zeit entwickelt und seitdem von Generation zu Generation weitergetragen.

Ho’oponopono – gegenseitige Vergebung als Schlüssel der Heilung

Ho’o  bedeutet etwas tun, Pono heißt das Gleichgewicht. Ho’oponopono lässt sich daher mit „etwas zurechtrücken“ oder auch „etwas richtigstellen“ übersetzen.

Das Ritual wurde von den Kahunas, den Heilern Hawaiis vor Jahrhunderten überliefert und seitdem praktiziert.

Vom Ursprung her wurde damit bei Versammlungen bzw. Gruppen,- und Familientreffen die Harmonie wiederhergestellt. In sich selbst, mit der Familie, der Gemeinschaft und der Umgebung. Konflikte können also durch das Vergebungsritual korrigiert werden.

Annehmen statt verdrängen

Ho’oponopono lehrt dich, wie wichtig es ist, negative Gedanken oder Gefühle nicht von dir zu weisen, sondern sie liebevoll anzunehmen. Nur wenn du all die negativen Energien von Groll, Ärger, Eifersucht und Traurigkeit im ersten Schritt anerkennst und sie radikal akzeptierst, bist du in der Lage, Blockaden und Verkettungen zu lösen. Dadurch bist du nicht länger mehr das Opfer deiner Umstände und tust etwas für deine Selbstliebe.

Und nun genug Theorie. Ich bin mir sicher, du möchtest endlich wissen, wie das Ho’oponopono praktisch aussieht. Am besten ist es natürlich, wenn du es auch direkt ausprobierst.

Anleitung für das Ho’oponopono: So geht‘s

Es gibt mittlerweile einige Varianten. Die die ich dir gerne vorstellen möchte, stammt von Morrnah Nalamaku Simeona und besteht aus 4 Sätzen.

Es ist dir überlassen, ob du die Sätze denken oder laut aussprechen willst. Du kannst das Ritual in der problematischen Situation anwenden oder auch nachträglich, wenn die Situation bereits vorbei ist und vielleicht auch lange hinter dir liegt, damit arbeiten.

Ho’oponopono besteht aus den folgenden vier Sätzen:

  1. „Es tut mir leid.“

  2. „Bitte verzeih mir.“

  3. „Ich liebe dich.“

  4. „Danke.“

Damit es praktischer und für dich plastischer wird, erkläre ich dir, was hinter jedem der vier Sätze steckt und werde sie direkt an 1-2 Beispielen anwenden.

Stell dir vor, dein Partner hat dich betrogen. Mehrfach, über einen längeren Zeitraum. Nachdem du es durch Zufall herausgefunden hast, hast du sofort Schluss gemacht. Seither sind einige Wochen vergangen, du bist aus seiner Wohnung ausgezogen, musst aber trotzdem immer und immer wieder an ihn denken. Du bist wütend und verletzt und hasst ihn dafür, dass er eure Beziehung zerstört hat.

Ein weiteres Beispiel aus dem Arbeitskontext. Du hast den es endlich über dich gebracht, den Arbeitsplatz zu wechseln, nachdem du dich über mehrere Monate alles andere als wohl gefühlt hast. „Schuld“ daran waren deine Kollegen, die dich nie richtig integriert, sogar schlecht über dich geredet haben. Vor allem der Kollege, mit dem du am meisten zu tun hattest, hat am laufenden Band Bemerkungen und Kommentare gemacht, die unter der Gürtellinie waren. Das hat tiefe Narben hinterlassen und deine Selbstzweifel auf Hochtouren gebracht. Gott sei Dank hast du es geschafft, zu kündigen, und fühlst dich im neuen Job etwas wohler. Aber dein Misstrauen und deine Ängste sind geblieben…

1. „Es tut mir leid.“

Mit dem ersten Satz erkennst du dein Leiden an. Du verleugnest den Schmerz nicht länger, sondern lässt dich von ihm treffen.

Der Satz beinhaltet aber vor allem die Übernahme von Eigenverantwortung für die Situation. Du gestehst dir ein, dass auch du deinen Teil beigetragen hast – eventuell auch verbunden mit dem Gefühl von Reue.

Durch dieses innere Erkennen und dem Wunsch nach Widergutmachung und Frieden öffnest du dich dem Heilen und Loslassen. Du bist nicht mehr im Widerstand und in der Ablehnung des Problems, sondern nimmst die Situation so an, wie sie ist. Du erkennst, dass sie dir selbst Leid zufügt und gehst in Kontakt mit all den Gefühlen, die damit einhergehen.

Beim ersten Beispiel ginge es insbesondere darum zu spüren, was das Fremdgehen mit dir gemacht hat. Und dich von den Gefühlen des Schmerzes, des Verrats und von Unzulänglichkeit treffen zu lassen. Bereit zu sein, eure Beziehung offen und ehrlich anzuschauen und zu erkennen, wodurch und inwiefern die Beziehung wahrscheinlich schon vor dem Fremdgehen kaputt war. Du erkennst, dass zu einer Partnerschaft immer zwei Menschen gehören, und dass du versäumt hast, dich selbst und deinen Partner mit euren Gefühlen und Bedürfnissen zu sehen. Du bist bereit, nicht länger deine Wut vor deine wahren Gefühle zu stellen und dem Geschehenen dadurch Raum zu geben.

Auch beim zweiten Beispiel lässt du den Schmerz und die Gefühle des Ungeliebtseins, des Abgelehntseins an dich heran. Anstelle des Verachtens deiner Ex-Kollegen erkennst du, wie sehr dich ihr Verhalten getroffen, dich hilflos und ohnmächtig gemacht hat. Du erkennst die Opferrolle, die du bereit warst, anzunehmen. Dass du es nicht über dich gebracht hast, dich zu wehren und dem Ganzen Einhalt zu gebieten. Dafür lehnst du dich aber nicht ab, sondern merkst, wie sehr du das Mitgefühl und die Nähe brauchst – nicht nur von anderen, sondern insbesondere von dir selbst.

2. „Bitte verzeih mir!“

Mit diesem zweiten Satz bittest du den anderen und dich selbst um Verzeihung.

Für die Erzeugung von Disharmonie, Spannung und Schmerz, den du verursacht hast.

Du signalisierst dem anderen damit: „Dich trifft keine Schuld an der jetzigen Situation.“ Denn in der alten hawaiianischen Kultur gibt es keine Schuldzuweisungen und Vorwürfe.

Im ersten Beispiel entschuldigst du dich also bei deinem Ex-Partner, gleichzeitig aber auch bei dir. Denn auch dich und deine Gefühle hast du während dieser Beziehung nicht gesehen und ernst genommen.

Im zweiten Beispiel entschuldigst dich nicht nur bei deinen Kollegen, sondern insbesondere bei dir selbst. Bei dem Teil in dir, für den du nicht da warst und den du alleine gelassen hast, als er dein Mitgefühl, deine Nähe und deinen Zuspruch gebraucht hätte.

3. „Ich liebe dich.“

Wahrscheinlich wird dir der dritte Satz besonders schwer erscheinen. Solche Worte an einen Menschen zu richten, der dich verletzt hat, scheint schier unmöglich. Versuch es und verbinde dich mit der Intention, um die es geht: Mit diesem Satz gibst du dem anderen zu verstehen, dass er als Mensch genauso wertvoll ist wie du.

Deshalb sagst du: „Ich liebe dich und ich liebe mich, mit all meinen Stärken und Schwächen.“ Denn wir sind alle miteinander verbunden, alle eins und auch alle auf Augenhöhe – ob Menschen, Tiere oder Pflanzen.

Zu diesem Schritt gehört auch, das „Problem“ zu lieben. Da du erkennst, dass es dich wachsen lässt und dir die Chance gibt, Harmonie wiederherzustellen und dich selbst besser mit allem, was dir wichtig ist und was du brauchst, zu erkennen.

Im ersten Beispiel erkennst du beim Aussprechen des Satzes, dass das, was zwischen euch passiert ist, die Folge einiger unbewusster Dynamiken war. Du kannst dich und deinen Partner als Menschen sehen, die letztendlich nur Gutes füreinander wollten. Aber zu dieser Zeit nicht in der Lage waren, ein gemeinsames Leben zu führen. Du nutzt dieses Erlebnis, um dich wieder stärker mit dir und deinen Bedürfnissen zu verbinden. Und weißt, dass vor allem du dafür sorgen solltest, dass du dich gesehen und geachtet fühlst.

Im zweiten Beispiel erkennst du vielleicht, dass du nicht von anderen erwarten kannst, dich zu lieben und zu respektieren, wenn du es selbst nicht tust. Du verstehst, wie wichtig es ist, sich selbst anzunehmen. Dir wurde mit dem Verhalten der anderen gespiegelt, wie du mit dir selbst umgehst. Du willst nun die Beziehung zu dir selbst verbessern.

4. „Danke.“

Mit diesem letzten Satz bedankst du dich, dass dich die Kraft der Vergebung befreit. Und du nun Stück für Stück heilst und wieder „ganz“ wirst. Du bedankst dich für den tiefen inneren Frieden.

Was solltest du tun und beachten, wenn du das Ritual ausprobieren und auch nutzen möchtest?

Suche dir einen ruhigen und gemütlichen Ort, an dem du dich wohl fühlst. Vielleicht möchtest du auch Kerzen anzünden. Schaff eine gute und stimmige Atmosphäre, die der Bedeutung dieses Rituals Rechnung trägt.

Frage dich dann: beim Gedanken an welche Person oder welche Situation spürst du Groll und Zorn in dir aufsteigen? Was waren für dich schlimme und prägende Ereignisse, an denen du nach wie vor festhältst?

Rufe dir den Menschen innerlich vor Augen, dem gegenüber du noch Vorwürfe in dir trägst.

Gut möglich, dass du dieser Mensch selbst bist.

Das ist überhaupt kein Problem, du kannst das Ho’oponopono genauso auch auf dich selbst bezogen durchführen. Das ist ja beim zweiten Beispiel auch schon angeklungen. Ersetze dafür den zweiten Satz durch: „Ich vergebe mir.“ und den dritten durch: „Ich liebe mich.“

Selbstmitgefühl bietet dafür die Grundlage. Falls dir das schwer fällt, schau in diesen Artikel rein.

Ganz egal, ob es in der Situation um dich oder andere geht: Erinnere dich dann an den Konflikt, der hinter den Vorwürfen und Schuldzuweisungen steht. Lass die Situation erneut vor deinem inneren Auge ablaufen.

Das machst du am besten mit allen möglichen inneren Konflikten, die du noch hast.

Nimm dir ein Blatt Papier und mache dir Notizen dazu.

Sortiere die gefundenen Dinge beispielsweise nach Personen oder Zeitpunkten. Du kannst sie aber auch nach Intensität ordnen und dafür mit Skalierungen arbeiten. Frage dich, wie groß dein Ärger, Zorn oder dein Groll, Verzweiflung bezogen auf diese Person/Situation ist und gib den aufsteigenden Gefühlen ein Rating von 1-10.

Vergeben und loslassen

Nimm genau wahr, welche Gefühle in dir hochkommen, wenn du die Situation erneut durchlebst.

Wenn es zu intensiv, zu heftig wird, rufe dir immer wieder ins Gedächtnis, dass du deine Gefühle lediglich beobachtest, sie aber nicht BIST.

Sie bleiben nicht lange bei dir und ziehen, genauso wie deine Gedanken, nach wenigen Momenten weiter.

Atme tief ein und versuche alles zu fühlen, was während deines Kinofilmes auftaucht. Werde dir darüber bewusst, wie viel Energie und Kraft dich dieser Konflikt kostet. Und welche Leichtigkeit und Gelassenheit sich in dir ausbreiten würde, wenn du ihn hinter dir lassen würdest.

Wende dann das Ho’oponopono an, in dem du die 4 Sätze sprichst. Wenn es dir möglich erscheint, spreche sie laut aus.

1. „Es tut mir leid.“
2. „Bitte verzeih mir.“
3. „Ich liebe dich.“
4. „Danke.“

 

Verbinde dich beim Sagen der Sätze mit deren Intention. Wiederhole die Sätze so lange, bis du Verständnis für die Situation empfindest und du sie nun mit mitfühlenden und liebevollen Augen betrachten kannst.

Wenn du möchtest, kannst du das Ritual gerne mit einem physischen Akt des Loslassens verbinden. Manchen meiner Klienten und auch mir selbst hat das in der Vergangenheit zusätzlich geholfen.

Du kannst z.B. den Zettel, auf den du den Konflikt bzw. die Situation beschrieben hast, in einen Fluss werfen oder ihn verbrennen während du die Sätze sprichst und bei „danke“ angekommen bist. Gerade wenn die Person bereits verstorben ist oder der erneute Kontakt aus anderen Gründen verhindert ist, kann solch eine begleitende Geste sehr heilsam und entlastend sein. Achte aber darauf, dass du das physische Loslassen erst machst, wenn du innerlich wirklich bereit dafür bist.

Wenn du das Ho’oponopono für dich selbst anwendest, tut dir eine gaaaaanz lange Selbstumarmung sicherlich gut.

Falls du mehr über das Ritual lesen möchtest, empfehle ich dieses Buch von Ulrich Duprée. Gerade für die praktische Umsetzung ist es super, da du darin zahlreiche Beispiele aus dem Alltag findest.

Damit dürftest du gewappnet sein.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du die Weisheit und Tools aus der hawaiianischen Kultur auch bei dir einziehen lässt und für dich nutzt.

Und noch mehr würde ich mich freuen, wenn wir dazu in Kontakt treten.

Schreibe mir liebend gerne eine Nachricht, entweder in den Kommentaren oder unserer Facebook-Gruppe:

  • Welche Vorwürfe und Schuldzuweisungen trägst du (noch) mit dir rum? Wie hoch sind deine Wut, dein Groll und deine Enttäuschung über das, was passiert ist?
  • Geht es bei dir mehr um Vorwürfe gegenüber anderen oder dir selbst?
  • Hast du das Ho’oponopono angewandt? Wenn ja: hatte es eine heilsame Wirkung auf dich? Wenn nein: welche anderen Strategien wendest du an, um zu vergeben und dich von alten Wunden zu lösen?

Vielleicht möchtest du das wunderbare Ritual regelmäßig durchführen. Einmal im Monat beispielsweise. Auf jeden Fall würde ich dir empfehlen, dich mit den Themen, die dich beschäftigen und belasten zum Ende des Jahres auseinanderzusetzen. Damit du nicht voller Last, Druck und Schwere ins neue Jahr gehst, sondern wir gemeinsam voller Leichtigkeit den Kurs in Richtung Lebensglück und Erfüllung fortsetzen können.

Ach ja, und vielleicht noch ein Servicehinweis. Wenn du im Moment schon meinen Newsletter, die Soulspirations, abonniert hast, hast du zu diesem Artikel zwei schön gestaltete Karten geschenkt bekommen. Wenn du auch keinen Artikel verpassen und von zusätzlichen unterstützenden Materialien profitieren willst, melde dich zu den Soulspirations an.

 

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