Du-bist-nicht-glücklich-genug-wenn-diese-Merkmale-auf-dich-zutreffen

Du fragst dich, ob du tatsächlich glücklich bist? Und woran du erkennen kannst, ob du glücklich oder unglücklich bist? Das sind sehr schwierige, aber überaus wichtige Fragen. Und genau deshalb habe ihnen einen ganzen Artikel gewidmet. Ich habe Anzeichen und Merkmale für dich gesammelt, die auf eher unglückliche Menschen zutreffen. Sie sollen dir erleichtern herauszufinden, wie wir deinem Glück am geschicktesten und effektivsten auf die Sprünge helfen können ;-).

11 Anzeichen dafür, dass du nicht glücklich genug bist

1. Du zweifelst oft an dir und denkst, dass du nicht gut genug bist

Kommt dir das bekannt vor? Du stehst mit beiden Beinen im Leben, bist beruflich erfolgreich unterwegs und weißt eigentlich, was du willst. Und trotzdem gibt es Momente, in denen du zweifelst? An dir zweifelst? So nach dem Motto: „… ob ich wohl gut genug dafür bin?“ „…ob ich den Ansprüchen wohl gerecht werde?“ „…ob ich das mit dem neuen Job tatsächlich hinbekomme?“

Ich kann dich beruhigen – Selbstzweifel kennt jeder von uns – auch ich. Und tendenziell sind sie auch nicht immer schlecht, denn sie spornen dich an, das Beste aus dir rauszuholen. Es wird allerdings richtig blöd, wenn deine Selbstzweifel größer werden als deine Zuversicht. Dann motivieren sie dich nämlich nicht, sondern ziehen dich eher runter. Sie verhindern, dass du aktiv wirst und versuchst, alltägliche Dinge offen und selbstbewusst anzugehen. Lass also nicht zu, dass dir dein innerer Kritiker mitsamt solchen unnötigen selbstzweifelnden Gedanken dein Glück raubt – denn dafür gibt es überhaupt keinen Grund. Du bist ein einzigartiger und wundervoller Mensch, der es vor allem verdient, von dir selbst geliebt zu werden. Ich habe darüber einen ganzen Artikel geschrieben, der dir dabei definitiv behilflich sein könnte ;-).

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2. Du kennst deine Stärken nicht

Wenn ich dir die Frage stelle, was deine 5 größten Stärken sind, könntest du sie mir auf Anhieb aufzählen? Nein? Damit bist du nicht allein. Ich habe im Coaching nämlich die Erfahrung gemacht, dass ich vor allem eines ernte, wenn ich meine Coachees mit dieser Frage konfrontiere: Betretenes Schweigen. Zumindest für einige Augenblicke. Und das ist sehr schade.

Denn erstens hat jeder von uns – auch du – zahlreiche Stärken und Talente, auf die du stolz sein kannst. Und zweitens ist es unheimlich wichtig, dass du dir deiner eigenen Stärken bewusst bist. Denn nur dann kannst du sie für dich, deinen Alltag und letztendlich dein Wohlbefinden und Glück nutzen. Auch in der Positiven Psychologie sind Stärken ein ganz wichtiges Instrument auf dem Weg in ein langfristig sinnerfülltes Leben. Weil sie eben auf allen Ebenen helfen. Wenn du deine Stärken einsetzt, kommst du leichter in einen Flow-Zustand. Du fühlst dich gut und dein Selbstvertrauen wächst. Wenn du ein Problem hast, kannst du es viel leichter lösen, wenn du dich auf deine Stärken besinnst.

Also worauf wartest du noch? Zücke am besten direkt Papier und Stift und notiere deine Stärken – so viele, wie dir einfallen, aber mindestens 5 Stück. Falls du hierbei noch ein klein wenig Inspiration brauchst, kann ich dir diesen Artikel von Michael Tomoff wärmstens empfehlen. Darin beschreibt er 15 tolle Wege, die dir dabei helfen, deinen eigenen Stärken unmittelbar auf die Spur zu kommen.

Ob du die Tipps von Michael angewandt hast oder nicht – ist dir das Aufschreiben deiner Stärken jetzt leicht gefallen oder nicht so? Vor allem: Stehen da Stärken, die du halt mal so hinsagst, aber die dir nichts bedeuten. Oder stehen dort Stärken, auf die du wirklich stolz bist? Bei denen du aus vollem Herzen sagen kannst: „Ja, das bin ich.“ ?

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3. Du kannst anderen ihren Erfolg nur schwer gönnen und neigst zu Eifersucht

Was denkst und fühlst du, wenn dir andere von ihren Erfolgen erzählen? Gelingt es dir, dich zu hundert Prozent für sie zu freuen? Oder ist da eher ein kleines (wäre ok, kann antreiben) oder großes (eher schwierig, könnte dich abhalten) Fünkchen Eifersucht?

Ich habe das Gefühl, dass es ein leider ziemlich weit verbreiteter Irrglaube ist, dass der Erfolg oder das Glück anderer Menschen, dein eigenes kleiner macht. Von dieser Sichtweise möchte ich dir daher unbedingt abraten. Es ist mit Sicherheit nicht so, dass nicht genug Glück im Umlauf ist und du Angst haben musst, nichts mehr davon abzubekommen ;-). Im Gegenteil:

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Es ist also völlig unangebracht zu denken, dass das Glück von jemand anderem deinen möglichen „Ertrag“ im Leben in irgendeiner Art und Weise limitieren könnte. Wenn du dich nicht nur über deine eigenen Leistungen, sondern auch über den Erfolg von anderen freuen kannst, hast du sogar zweierlei Gewinn: Es bringt dich der anderen Person, aber auch deinem eigenem glücklichen und erfüllten Leben einen großen Schritt näher.

4. Du rechtfertigst dich vor anderen für dein Leben

Stell dir vor, du triffst irgendjemanden auf der Straße, den du schon länger nicht mehr gesehen hast. Ihr bringt euch gegenseitig auf den neusten Stand und berichtet, was in letzter Zeit alles so los war. Sobald du jedoch von deinem Leben erzählst, ist jede Neuigkeit oder Entscheidung von einer Rechtfertigung begleitet. „Ich mache das aber nur, bis jenes geschieht“ oder „Ich habe damit aufgehört, weil…“ Kommen dir solche Sätze bekannt vor? Sie sind Anzeichen dafür, dass du dich aus irgendeinem Grund verpflichtet fühlst, deine Entscheidungen und Tätigkeiten zu begründen. Obwohl es dazu objektiv überhaupt keinen Grund gibt. Denn die einzige Person, die mit deinen Verhaltensweisen und Entscheidungen konform gehen muss, bist du selbst. Wenn du Rechtfertigungen derart nach außen trägst, solltest du vielleicht lieber mal in dich gehen und überlegen, ob du selbst mit deinem derzeitigen Leben und deinen Entscheidungen zufrieden bist.

5. Du bist antriebslos und hast keine Energie dafür, etwas Neues auszuprobieren

Du willst dich am liebsten nur den ganzen Tag in deinem Bett verkriechen, dich von der Außenwelt abschotten? Wir alle kennen solche Momente, in denen wir einfach nur in Ruhe gelassen werden wollen. Wenn dies jedoch zum Dauerzustand bei dir wird, ist Vorsicht angesagt! Denn nicht umsonst ist Antriebslosigkeit und Interessensverlust eines der Kernkriterien von Depressionen!

Wenn du also eher der Couch-Potatoe-Typ bist, versuche dich bewusst aufzuraffen und deinen angeborenen Entdeckungstrieb wieder zu finden. Ja, über diesen verfügst auch du – der wurde nämlich jedem von uns in die Wiege gelegt. Mobilisiere also deine Energie für Erkundungstouren und neue Erfahrungen – es lohnt sich IMMER, aus deiner Komfortzone auszubrechen und neue Pfade zu betreten. Auch wenn das heißt, Fehler zu machen – denn gerade diese bereichern dich und dein Leben viel mehr, als du auf den ersten Blick denkst.

6. Du verbringst viel Zeit damit, dich zu sorgen, zu jammern oder dich über irgendwas zu beschweren

Erwischt du dich öfter dabei, dich über Gott und die Welt zu beklagen? Findest du, dass das Leben unfair und die Welt ungerecht ist? Neigst du dazu, auf negativen Dingen herum zu reiten und dir den schlimmstmöglichen Ausgang eines Ereignisses auszumalen?

Wenn du glücklicher werden willst, rate ich dir, diese Eigenschaften abzulegen. Denn du vergeudest damit wertvolle Energie und läufst die Gefahr, dich in einer Negativspirale aus Enttäuschung, Frustration und Wut zu verfangen. Falls es wirklich so viel zu beklagen gibt in deinem Leben, dann wird es höchste Zeit, dass du etwas veränderst! Und mit verändern meine ich nicht passiv bleiben, sondern die Opferrolle zu verlassen und Dinge aktiv anzugehen – denn nur du allein hast dein Leben in der Hand. Dir stehen alle Türen der Welt offen, es so zu gestalten, wie du es gerne hättest. Ob du aktiv wirst und etwas veränderst an deinen Rahmenbedingungen oder den Dingen, die dich belasten und nerven oder ob du an deiner Einstellung arbeitest, ist mir an dieser Stelle egal. Hauptsache, du übernimmst die Verantwortung für deine Gefühle und machst was daraus!

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7. Du denkst, das Glas ist halbleer

Du kennst sie sicher auch, die allseits bekannte Frage: Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Aber hast du sie für dich auch schon beantwortet? Wenn du eher zu den Pessimisten und Schwarzmalern gehörst, deren Gläser halbleer sind, solltest du daran unbedingt etwas ändern. Denn eine negative Haltung erschwert es dir unheimlich, die schönen Dinge des Lebens wahrzunehmen und zu genießen. Umgekehrt ist eine positive Lebenseinstellung einer DER Schlüssel zum langfristigen Glücklichsein. Wenn du diesen Artikel hier gelesen hast, wirst du die Ausgangsfrage hoffentlich anders beantworten 😉

8. Du bist unzufrieden mit deiner Partnerschaft und/oder investierst wenig in deine sozialen Beziehungen

Weniger die materiellen Dinge, sondern vielmehr andere Menschen sind es, die dir ein Leben voller Glück und Freude ermöglichen. Denn wir sind nun mal durch und durch soziale Wesen und keine Einzelgänger. Sowohl körperliche, vor allem aber die emotionale Intimität sind zentrale Faktoren für dein generelles Wohlbefinden. Wenn du also das Gefühl hast, nicht glücklich genug zu sein, sind deine bestehenden sozialen Beziehungen einer der wesentlichen Ansatzpunkte. Frage dich deshalb, ob du dich derzeit in einer funktionierenden Beziehung befindest, oder ob du einfach nur mit jemandem zusammen bist. Wie ist es um dein soziales Netzwerk bestellt? Pflegst du gesunde, interaktive Beziehungen oder ist da eher noch Luft nach oben? Hier habe ich einen tollen Artikel geschrieben, der dir bei diesem Thema sicherlich weiterhelfen wird.

9. Du magst die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht

Ich gebe dir vollkommen Recht, dass die Frage nach dem „wahren Sinn des Lebens“ alles andere als leicht zu beantworten ist. Und dass die Vorstellungen darüber bei verschiedenen Menschen, vielleicht auch sogar bei dir und mir, auseinander gehen können. Ich möchte und kann dir also keine Antwort auf die Frage vordiktieren. Darum geht es mir auch nicht. Vielmehr möchte ich dir empfehlen, dich selbst mit dieser Frage intensiv auseinander zu setzen. Denn eines kann ich dir mit Sicherheit sagen: Glückliche Menschen sehen einen Sinn. Und genau darum geht es: Das Gefühl zu haben, dass dein Leben eine Bedeutung hat und es viele wundervollen Dinge gibt, die es lebenswert machen.

Ich für meinen Teil sehe den Sinn des Lebens darin, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen und es in vollen Zügen zu genießen und dankbar zu sein. Und, fast noch viel wichtiger: Dir dabei zu helfen, dass es dir genauso geht . Deswegen mache ich überhaupt, was ich tue. Deswegen forsche ich zur mentalen Widerstandskraft, deswegen schreibe ich Bücher, in denen ich erkläre, wie man mit Zwickmühlen umgeht und deswegen habe ich soulsweet ins Leben gerufen. Aber diesen Sinn, den habe ich nicht wie ein Osterei gefunden. Ich habe ihn selbst geschaffen. Wenn du also spürst, du suchst den Sinn, findest ihn aber nicht, dann zeigt dir das zum einen, dass du die Brille wechseln solltest und zum anderen, dass du noch viel Potenzial nach oben hast.

10. Du gönnst dir trotz Stress keine Pause

Wann hast du dir das letzte Mal wirkliche Ich-Zeit gegönnt? Und damit meine ich, die Arbeit Arbeit sein zu lassen und voll und ganz die Seele baumeln zu lassen. Mal abzuschalten von dem ganzen Alltagsstress und einfach nur zu entspannen. Das ist schon eine Weile her? Dann wird es höchste Zeit dafür, das zu ändern! Denn ich möchte an dieser Stelle mal klarstellen: Erholung ist nichts, was du dir verdienen musst. Die du dir nur gönnen kannst, wenn du dieses und jenes geschafft hast. Wenn du eine Pause brauchst, dann ist es dein Recht – ganz ohne schlechtes Gewissen – sie dir zu nehmen. In dieser Entspannungsliste habe ich ein paar effektive Vorschläge & Methoden für dich zusammengestellt.

11. Du verbringst nicht gern Zeit mit dir selbst

Gehörst du auch zu denjenigen, die immer irgendetwas zu tun haben? Sich ständig mit irgendetwas beschäftigen? Denen es schwerfällt, alleine zu sein und einfach auch mal nichts zu tun?
Ich bin auch definitiv kein Freund von Langeweile – aber so ab und an tut sie doch mal ganz gut. Denn sie hat einen hübschen Nebeneffekt: Sie zwingt dich, dich in irgendeiner Weise mit dir selbst zu befassen. Wenn du hingegen dafür sorgst, dass du ständig auf Achse bist, entgehst du geschickt der Notwendigkeit, dich mit unangenehmen Gedanken auseinandersetzen zu müssen. Wie zum Beispiel der Frage danach, ob du glücklich bist.

Ich rate dir deshalb: Verplane nicht jede Minute deines Tages mit Terminen und Verabredungen, sondern nehme dir bewusst Zeit für dich und deine Gedanken. Wenn dir diese Idee zuwider ist, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass du dich in deiner eigenen Gegenwart nicht wohl fühlst. Und daran solltest du dann schleunigst was verändern.

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Es mag vielleicht ein wenig paradox klingen, aber ich finde, dass Alleinsein eine der am meisten unterschätzten Freuden in deinem und meinem Leben ist. Und mit Alleinsein meine ich nicht, sich auf dem Sofa vor dem Fernseher breit zu machen, sondern dir einfach mal die Zeit nehmen, in dich hineinzuhorchen. Um dich, deine Gedanken, Gefühle und Empfindungen ganz bewusst wahrzunehmen. Ich ermutige dich, genau das zu tun. Keine Angst davor zu haben, was du in dir selbst alles entdecken könntest, sondern dieser spannenden Erfahrung und Selbsterkundung freudig und neugierig entgegen zu treten.

 

Nun bin ich aber neugierig: Bei welchem dieser Merkmale hast du dich am meisten ertappt gefühlt? Dies ist jedoch kein schlechtes Zeichen – ganz im Gegenteil: Wenn du nun weißt, welche deiner Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Sichtweisen dich auf dem Weg in dein glückliches und erfülltes Leben am meisten behindern, kannst du nun wunderbar etwas dagegen unternehmen. Schreib mir doch in den Kommentaren, wie du versucht hast, dieses Laster abzulegen und wie es dir gelungen und dabei ergangen ist – ich freue mich auf deinen Kommentar.

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